21.06.2012 18:30 Uhr:
Gottesdienst für leb. + verstorb. St. Johanniszweiverein - Rathaus, Sitzungssaal
21.06.2012 19:15 Uhr:
Jahreshauptversammlung 2012 - Rathaus, Sitzungssaal
Der Hl. Pfarrer von Ars erzählte in einer Predigt von einem Mann, der niemals an der Kirche vorbeiging, ohne sie zu betreten, wenn er zur Arbeit ging und am Abend wieder heimkehrte. Er ließ Spaten und Axt an der Tür stehen und blieb eine längere Zeit in der Anbetung vor dem Allerheiligsten im Sakrament. Als der Pfarrer einmal fragte, was er wärend seines Besuchs Gott sagt, antworterte er: „Oh, ich sage gar nichts zu Ihm, Herr Pfarrer. Ich schaue Ihn an und Er schaut mich an.“ –
Nein vor dem Tabernakel brauchen wir nicht viel zu reden, um gut zu beten. Wir wissen, dass der gütige Gott hier ist. Wir öffnen ihm unsere Herzen und erfreuen uns an seiner heiligen Gegenwart. Gibt es ein besseres Gebet? Eine ähnliche Gebetserfahrung machte die hl. Edith Stein als sie sich dem kathoischen Glauben zugewandt hatte. Sie beschreibt diese Erfahrung etwa so: Wer sich an Christus in der Eucharistie wendet und bei ihm Rat sucht in allen Fragen und Nöten, die ihn bedrängen, der wird immer tiefer und stärker in den göttlichen Lebensstrom hineingezogen, und sein Herz wird mehr und mehr nach dem Bilde des göttlichen Herzens umgeformt. (so weit E. Stein). Ich denke mir manchmal: Wir haben doch alle einen unersättlichen Lebensdurst; warum haben wir aber so wenig Durst nach Gott? Wie sagt der Herr: „Wer Durst hat, komme zu mir“ (Joh 7,37)
Bischof em. Rudolf Müller
aus die „Sonntagsbibel“
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