21.06.2012 18:30 Uhr:
Gottesdienst für leb. + verstorb. St. Johanniszweiverein - Rathaus, Sitzungssaal
21.06.2012 19:15 Uhr:
Jahreshauptversammlung 2012 - Rathaus, Sitzungssaal
Wenn wir in den letzten Tagen und Wochen von Schreckensnachrichten überflutet werden, dann kann man den Eindruck bekommen: Alles ist schlecht! Alles geht kaputt. Wir breiten uns selbst den Untergang! Irgendwie kommt das Gefühl auf, dass ich, ja: ICH daran auch beteiligt bin und überhaupt nichts verändern kann.
Sicherlich hat keine Generation vor uns so viele Nachrichten auf einmal lesen und hören können: Die Globalisierung hat uns da in ein Dilemma gebracht. Weil wir über vieles, sehr vieles informiert werden, können wir uns nicht mehr so einfach ins eigene Schneckenhaus zurückziehen und so tun, als ginge uns das doch überhaupt nichts an.
Auf der anderen Seite erleben und erfahren wir, dass wir ob der Flut der Nachrichten in die Defenisive gebracht werden. Wir können tun, was wir wollen: Überall helfen, geht ja nicht. Für alles spenden, dafür reicht unser Geld nicht. Und für jedes politische Ziel, und sei es noch so wertvoll und wichtig, können wir auch nicht auf die Straße gehen, wie wohl ich denen dankbar bin, die sich immer wieder auf den Weg machen.
Was sollen wir also tun? Wie unter den veränderten Bedingungen unseren Weg gehen?
Am Gründonnerstag gedenken wir des Letzten Abendmahls, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat. Drei Gedanken können auch uns neue Perspektiven eröffnen:
Überschaubar
Dass Jesus gern und viel gefeiert hat, wird uns in den heiligen Schriften überliefert. Doch sein Letztes Abendmahl wollte er nicht mit allen feiern, sondern nur mit denen, die ihm wichtig und ans Herz gewachsen sind. Er hat um sich also eine überschaubare Gruppe versammelt um mit seinen Freunden das Paschamahl der Juden zu feiern.
Konkret
Beim Mahl wäscht Jesus den Jüngern die Füße. Es ist dies ein konkretes Zeichen seiner Liebe und seiner Hingabe an die Menschen. Und durch dieses eine konkrete Zeichen prägt sich der Wille und Weg Jesu den Menschen damals und allen Menschen heute sehr deutlich ein. Es wirkt über den Jüngerkreis hinaus bis heute weiter!
Den nächsten Schritt
„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Damit lädt Jesus seine Jünger ein, sich selbst immer wieder zu treffen. Miteinander dieses Mahl zu feiern. An die wichtigen Zeichen und Worte zu erinnern, in denen er sich selbst mitteilt und uns einen Weg eröffnet, der zum Leben führt. Wir feiern dies in jeder Eucharistie. Und wir laden Sie alle herzlich dazu ein.
Dadurch werden die Karfreitage, werden Leid und Tod am Kreuz damals und Leid und Tod an den vielen Kreuzen heute nicht aufgehoben, nicht weggenommen. Vielmehr wird uns so eine Hoffnung geschenkt, dass auch wir durch Leid und Kreuz hindurch zum neuen Leben kommen werden: So wie Jesus, der Herr, nicht im Tod geblieben ist, sondern durch den Tod hindurch zum neuen Leben auferweckt wurde, so werden auch wir – mit ihm – zum Leben auferstehen!
Der Herr ist auferstanden, ja, er ist wirklich auferstanden. Halleluja.
Ihnen und Ihren Angehörigen und Freunden wünsche ich im Namen unseres Seelsorgeteams frohe und gesegnete Ostern!
Ihr
Nikolaus Hegler, Pfarrer
Besucher heute: 36
Aufrufe der Seite http://www.pfarrei-glattbach.de/24_04_2011_Ostersonntag.2208.0.html heute: 1
Besucher gestern: 219
Aufrufe der Seite http://www.pfarrei-glattbach.de/24_04_2011_Ostersonntag.2208.0.html gestern: 0
Tägliche Besucher (Durchschnitt letzte 30 Tage): 225,00
Tägliche Aufrufe der Seite http://www.pfarrei-glattbach.de/24_04_2011_Ostersonntag.2208.0.html (Durchschnitt letzte 30 Tage): 1,23