21.06.2012 18:30 Uhr:
Gottesdienst für leb. + verstorb. St. Johanniszweiverein - Rathaus, Sitzungssaal
21.06.2012 19:15 Uhr:
Jahreshauptversammlung 2012 - Rathaus, Sitzungssaal
Bibel und Tücher in die Sakristei bringen | Martina Fl. |
Jemandem die Egli-Figuren zukommen lassen | Sabine |
Musikinstrumente von Musikverein | Martina M.-G. |
Koffer mit bunten Steinen u.ä. | Martina Fl. |
Treffen um 17:00 Uhr | Alle |
Kerze, Bibel, Tücher in der Sakristei holen | egal |
Lied |
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Herein, herein (Seite 1) |
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Begrüßung | Barbara |
Im Leben und in diesem Gottesdienst treffen wir mit vielen Menschen zusammen. In unserer Gemeinschaft sind auch Menschen, die wir nicht gut kennen, die neu in der Gruppe sind. Für sie ist es nicht leicht, wenn sie von den anderen nicht angenommen werden. Es ist wichtig, dass wir offen füreinander sind, dass wir den anderen annehmen, so wie er ist. Es ist wichtig, dass wir mit offenen Sinnen aufeinander zugehen. |
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Übungen | Barbara |
So wollen wir uns jetzt öffnen für diesen Gottesdienst, wir wollen ganz offen sein für das, was Gott uns heute sagen will: |
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Augen |
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Mit unseren Augen sehen wir. Wir schließen einmal die Augen, legen die Hände auf unsere Augen, so dass es ganz dunkel ist. Jetzt sind wir blind. Nach einer Weile öffnen wir die Augen wieder und singen: |
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Lied |
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Öffnet eure Hände, hier: Augen (Seite 25) |
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Mit unseren Augen schauen wir uns an. Wir schauen, wer da ist. Wir sehen mit den Augen diesen Raum, in dem wir uns versammelt haben. Wir sehen täglich unsere schöne Welt. Es ist gut, dass wir sehen können. Dafür dürfen wir Gott danke sagen. |
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Ohren |
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Mit unseren Ohren hören wir. Wir schließen die Ohren, können wir uns noch hören? Wenn ich euch ein Zeichen gebe, dürft ihr die Ohren wieder aufmachen und singen: |
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Lied |
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Öffnet eure Hände, hier: eure Ohren (Seite 25) |
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Wir hören die Geräusche um uns herum. Wir hören, wenn einer mit uns spricht. Es ist gut, dass wir hören können. Dafür dürfen wir Gott danke sagen. |
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Mund |
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Mit unserem Mund können wir sprechen. Wir schließen den Mund fest, halten die Hand davor. Kann man noch reden? Wir öffnen den Mund und singen: |
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Lied |
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Öffnet eure Hände, hier: euren Mund (Seite 25) |
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Ihr dürft jetzt einmal miteinander sprechen, euch etwas Schönes sagen. Mit dem Mund können wir uns verständigen, beim Spielen zum Beispiel: Es ist gut, dass wir sprechen können. Dafür dürfen wir Gott danke sagen. |
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Hände |
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Mit unseren Händen können wir viel tun. Wir ballen unsere Hände einmal zu Fäusten, wir spüren, wie sie hart werden, wie sie sich verschließen. So kann ich keinem helfen, keinem Gutes tun. So kann ich jemanden nur wehtun. Wir öffnen die Hände und singen: |
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Lied |
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Offnet eure Hände (Seite 25) |
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Wir geben uns einmal die Hände. Wir verbinden uns miteinandet Mit unseren Händen können wir dem anderen helfen, können den anderen trösten, ihn streicheln. Es ist gut, dass wir mit unseren Händen helfen können. Dafür dürfen wir Gott danke sagen. |
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Herz |
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In unserem Herzen wohnt die Liebe. Wir verschließen einmal unser Herz, machen uns ganz eng. Wir können gar nicht mehr richtig atmen. Wir öffnen unser Herz und singen: |
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Lied |
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Öffnet eure Hände, hier: Herz (Seite 25) |
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Mit offenem Herzen können wir den anderen gern haben, ihn lieben, ihn verstehen, auf ihn zugehen. Es ist gut, dass wir ein liebendes Herz haben. Dafür dürfen wir Gott danke sagen. So wollen wir jetzt mit offenem Herzen, mit offenen Ohren, Augen, Mund und Händen Gott loben, ihm danken, dass wir sehen, hören, riechen, schmecken, reden, geben und lieben können: |
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Lied |
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Wir singen alle hallelu (Seite 16) |
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Wir wollen jetzt eine Geschichte aus der Bibel erleben. Wir erleben einen Menschen, der nicht mehr sprechen und nicht mehr hören kann. Er ist taubstumm. | Antonia |
Evangelium | Antonia |
Kinder spielen die Geschichte. Jesus und der Taubstumme proben vorher. Die Menschenmenge spielt spontan, nach Anleitung von einem Erwachsenen im Hintergrund. | Instumente: Martina M.-G. |
Unsere Geschichte spielt am See von Galiläa. |
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Wir legen blaue Tücher als See im Kreis. | Glockenspiel |
In Galiläa leben viele Menschen. |
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Kinder spielen Menschen, sie stehen auf und laufen. | Xylophon |
Da gibt es auch einen, den sie nicht so mögen, einen Außenseiter. |
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Zu ihm sagen sie: Sei still. | Trommelschlag |
Halt den Mund. Du hast hier nichts zu sagen. | Trommelschlag |
Du bist nichts, du taugst nichts, du kannst nichts. | Trommelschlag |
Außenseiter stellt sich in die Mitte. Alle beschimpfen ihn. Kinder sprechen die Schimpfworte nach, die der Erzähler vorsagt. |
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Der Außenseiter wird immer kleiner. Er hält sich die Ohren zu. Er will nichts mehr hören; Er hält sich auch den Mund zu. Er will nichts mehr reden. Er kann gar nichts mehr reden. Er traut sich nicht, weil so viele gegen ihn sind. So wird er bald ganz taub und ganz stumm. Er verkriecht sich immer mehr, macht sich immer kleiner. |
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Taubstummer setzt sich in die Mitte, macht sich immer kleiner, hält sich Ohren und Mund zu. Während diesem Text durchgehend Becken, erst leise, dann immer lauter | Becken |
Um ihn herum wird es ganz dunkel. | Trommel |
Schwarzes Tuch um ihn herum legen. |
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Er ist alleine. In seinem Herzen wird es auch dunkel. Am liebsten möchte er gar nicht mehr leben. Warum bin ich nur geboren, denkt er sich. Die Menschen aber kümmern sich nicht um ihn. Sie beschimpfen ihn immer wieder. | Trommel |
Menschen zeigen auf ihn, laufen um ihn herum. |
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Eines Tages kommt Jesus an den See von Galiläa. |
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Jesus kommt mit Kerze in der Hand. | Triangel |
Die Menschen rufen: Da kommt Jesus. Sie wollen ihm ganz nahe sein. Sie versammeln sich um ihn. Sie berühren ihn. Sie hören ihm zu. |
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Menschen versammeln sich um Jesus. Die Kinder machen einen kleineren Kreis um Jesus herum. | Glockenspiel |
Jesus nimmt sich Zeit für die Menschen. Dann geht er weiter und sieht den Taubstummen auf dem Boden sitzen. Jesus hat Mitleid mit ihm. Er sieht, dass es ihm nicht gut geht, dass er alleine ist, dass es dunkel in seinem Herzen ist. Jesus geht auf ihn zu, nimmt ihn am Arm und bringt ihn weg von der Menschenmenge. | Glockenspiel |
Er spricht mit dem Taubstummen. Er schaut ihn mit Liebe an. | Triangel |
Dann berührt er seine Ohren und seinen Mund. | Triangel |
Er blickt zum Himmel und sagt zum Taubstummen: Effata, das heißt: Öffne dich! | Triangel |
Sogleich öffnen sich seine Ohren und sein Mund. Der Mann kann wieder hören. Er kann wieder reden. Er kann wieder richtig durchatmen, er kann sich wieder öffnen, sich aufmachen. Ihn ihm wird es wieder hell. |
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Während des Textes leises Glockenspiel, immer lauter werdend. | Glockenspiel |
Kinder kommen mit gelben Tüchern und stellen sich um den Menschen auf, legen sie dann strahlenförmig au/schwarze Tücher. |
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Jesus hat ihn geheilt. Er hat sich um ihn gekümmert. Er hat ihn nicht beschimpft, sondern ihn mit Liebe angeschaut. Das hat ihm gut getan, so dass er seine Ohren und seinen Mund wieder öffnen konnte. Jesus hat das Leben des Menschen wieder hell und froh gemacht. Sein Leben hat wieder einen Sinn. Sein Leben ist wieder bunt und schön. |
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Lied |
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Lasst uns miteinander (Seite 21) |
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Kinder tanzen mit Tülltüchern zu meditativer Musik um den Menschen herum und legen diese dann strahlenförmig zwischen die gelben Tücher. Es entsteht ein buntes Rad. Nach dem Spiel wird die Jesuskerze und die Bibel in die Mitte des Rades abgestellt. |
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Fürbitten | ? |
Jesus hatte immer ein offenes Herz. Er hat alle Menschen gern, große und kleine, kranke, gesunde, reiche und arme. Nicht alle sind offen, so wie Jesus. Immer wieder verschließen wir uns. Deshalb wollen wir jetzt in den Fürbitten um Offenheit beten und nach jeder Bitte den Ruf beten, mit dem Jesus dem Taubstummen die Ohren und den Mund geöffnet hat. Ruf: Effata, effata |
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Vater unser singen |
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Friedensgruß | Martina Fl. |
Schlussgebet | Gisela |
Guter Gott. Du hast uns Augen, Ohren, Mund, Hände und ein Herz geschenkt, damit wir offen füreinander sind und dem anderen Gutes tun. Jesus hat uns gezeigt, wie uns das gelingen kann. Lass uns immer daran denken, wenn wir anderen begegnen. Darum bitten wir dich, guter Gott. Amen. |
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Segen (Vorschläge dazu siehe Anlage) | Martina Fl. |
Lied |
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Gottes Liebe ist so wunderbar (Seite 4) |
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In die Kirche gehen |
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Wir gehen diesmal nicht in die Kirche |
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Donnerstag, 19.10.2006, 20:00 Uhr
Samstag, 11.11.2004, 17:45 Uhr (muss noch geklärt werden wegen Martinszug)
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