„Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen.“

Eine heidnische Frau fordert Jesus heraus: Herr, hilf meiner Tochter!

Jesus begreift seine Sendung „zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!“

Doch diese Mutter will, dass er ihr bzw. ihrer Tochter hilft.

Jesus erklärt seine Haltung: Das Brot (er selbst) ist für die Kinder (des Hauses Israel) da, nicht für die Hunde (ein Schimpfwort für die Heiden!).

In ihrer Klugheit wendet nun diese einfache heidnische Frau das Selbstverständnis Jesu: Nicht nur ihr Glaube ist groß, sondern auch die Bereitschaft Jesu sich auf den Menschen einzulassen, einzusehen, sich zu korrigieren und seine Sendung neu auszurichten.

Dies gibt mir Mut und fordert mich heraus:

Ganz herzlich danke ich allen Frauen und Männern, die in den Besuchsdiensten unserer Pfarreiengemeinschaft Menschen aufsuchen und sich mit ihnen unterhalten: Gottes Segen begleite sie bei diesen ersten, wichtigen Schritt!

Ihnen und Ihren Angehörigen wünsche ich im Namen des Seelsorgeteams einen frohen Sonntag, ein ermutigendes Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel  und eine gute Woche!

Ihr
Nikolaus Hegler, Pfarrer
  




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